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21.10.2012

DTM: 10. Lauf, Hockenheim

Gary Paffett DTM-Vizemeister 2012


  • Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé) ist nach Platz
    zwei beim DTM-Finale in Hockenheim Vizemeister des Jahres 2012
  • Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé) belegt Tabellenplatz drei – sein
    bislang bestes DTM-Gesamtergebnis

Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé) belegte beim DTM-Finale
in Hockenheim Platz zwei und ist mit vier Punkten Rückstand DTM-Vizemeister
2012. Das letzte Rennen der DTM-Saison 2012 gewann der neue Meister Bruno
Spengler (BMW) mit 2,2 Sekunden Vorsprung auf Paffett.
Gary Paffett hatte die Tabelle seit dem ersten Saisonrennen in Hockenheim bis
zum Finale angeführt und fuhr bei neun von zehn Rennen in die Punkte. Vor
dem Saisonfinale hatte der Brite drei Punkte Vorsprung auf den neuen DTMChampion 2012, Bruno Spengler, der seine DTM-Karriere 2005 bei Mercedes-
Benz begann und in sieben gemeinsamen Jahren neun Siege mit der AMG
Mercedes C-Klasse holte.

Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé) kam beim letzten Saisonrennen des
Jahres auf Position vier ins Ziel. Der Brite sammelte als einziger DTM-Fahrer in
dieser Saison bei allen zehn Rennen Punkte und beendete die Saison als
Tabellendritter – die beste Gesamtplatzierung in seiner DTM-Karriere.
Die Teams THOMAS SABO / Mercedes-Benz Bank AMG und Mercedes AMG
belegten die Plätze zwei und drei in der Teamwertung der DTM. Mercedes-Benz
ist mit 168 Siegen, zehn Fahrer-, dreizehn Team- und neun Marken-Titeln die
erfolgreichste Marke der DTM.

Insgesamt belegten Mercedes-Benz Fahrer in 353 DTM-Rennen seit dem werksseitigen Einstieg im Jahr 1988 489 Podiumsplätze, neun davon in dieser
Saison.

Ralf Schumacher (Mercedes AMG C-Coupé) und Christian Vietoris (Mercedes-
Benz Bank AMG C-Coupé) fuhren beim Heimrennen von Mercedes-Benz in
Hockenheim auf den Plätzen neun und zehn in die Punkteränge. Susie Wolff (TV
Spielfilm Mercedes AMG C-Coupé) beendete ihr 74. und letztes DTM-Rennen auf
Position 13. Roberto Merhi (Junge Sterne Mercedes AMG C-Coupé) wurde 15.
David Coulthard (DHL Paket Mercedes AMG C-Coupé) und Robert Wickens (stern
Mercedes AMG C-Coupé) schieden beim Saisonfinale aus. Für Coulthard war es
ebenfalls sein letztes DTM-Rennen.

Gary Paffett fuhr in 1:35,402 Minuten in Runde 29 die schnellste der 42
Rennrunden. Für Paffett war es die neunte schnellste Runde in seiner DTMKarriere
und die zweite in Hockenheim. Insgesamt erzielten Mercedes-Benz
Fahrer in dieser Saison sechs Mal die schnellste Rennrunde. Seit 1988 fuhren
Mercedes-Benz Piloten bei 168 Rennen die schnellste Runde.
Insgesamt kamen 128.000 Zuschauer am Wochenende (Fr, Sa, So) zum DTM Finale nach Hockenheim.

Der Rennverlauf:
Der Start: Gary Paffett beendete die erste Runde als Dritter. Jamie Green machte am Start vier Positionen auf Rang sechs gut. Christian Vietoris verbesserte sich um drei Plätze auf Rang elf, Ralf Schumacher fuhr von Startposition 17 auf Rang zwölf nach vorne.
Runde 5: Paffett lag auf Position drei, Green war Sechster. Schumacher, David
Coulthard und Vietoris belegten die Ränge elf bis dreizehn.
Runde 8: Schumacher überholte Martin Tomczyk (BMW) und war Zehnter.
Runde 10: Green passierte Joey Hand (BMW) im Kampf um Platz fünf.
Runde 11: Das Boxenstoppfenster wurde geöffnet und Paffett kam zum ersten
Pflichtstopp herein. Bei der Ausfahrt überholte er Augusto Farfus (BMW) und
übernahm Platz zwei.
Runde 12: Erster Reifenwechsel von Green und Vietoris.
Runde 13: Boxenstopp von Coulthard und Schumacher.
Runde 14: Susie Wolff legte ihren ersten Boxenstopp ein.
Runde 18: Paffett lag auf Platz zwei 3,5 Sekunden hinter Bruno Spengler (BMW).
Runde 20: Paffett fuhr auf Platz zwei, Green war Vierter, Schumacher Neunter und
Vietoris Zehnter. Robert Wickens gab das Rennen an der Box auf.
Runde 22: Schumacher kam zum zweiten Boxenstopp herein.
Runde 23: Coulthard wurde von Timo Scheider (Audi) umgedreht und schied aus.
Zweiter Pflichtstopp von Vietoris.
Runde 24: Paffett bog als Zweiter zu seinem zweiten Stopp ab.
Runde 25: Letzter Pflichtboxenstopp von Green.
Runde 30: Paffett verkürzte den Abstand auf Spengler seit seinem Boxenstopp bis auf zwei Sekunden.
Runde 32: Zehn Runden vor Rennende betrug der Abstand nur noch 1,3 Sekunden.
Ziel (Runde 42): Gary Paffett beendete das letzte Saisonrennen nach 42 Runden und einer Gesamtdistanz von 192,108 km auf dem zweiten Platz. Jamie Green wurde Vierter.


Stimmen zum Rennen:

Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé), Zweiter:
„Mein Team hat in dieser Saison eine großartige Leistung gezeigt und es ist sehr
schade, dass wir den Meistertitel im letzten Saisonrennen um vier Punkte verpasst haben. So kurz nach dem Rennen überwiegt bei mir natürlich die Enttäuschung, denn wir hätten es aus meiner Sicht genauso wie Bruno Spengler und BMW verdient gehabt, die Meisterschaft zu gewinnen. Glückwunsch an Bruno zu seinem ersten DTM-Titel. Im nächsten Jahr greifen wir erneut an, um uns die Meisterschaft zu holen.“

Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé), Vierter:
„Platz drei in der Fahrerwertung, meine beste Platzierung bisher, beweist, dass ich 2012 eine starke Saison gefahren bin. Beim Finale in Hockenheim hatte ich an diesem Wochenende noch Chancen auf den Titelgewinn. Nichtsdestotrotz bin ich zufrieden mit meinem Jahr. Glückwunsch an Bruno Spengler und BMW. Schade für Gary, er hätte den Titel verdient gehabt.”

Ralf Schumacher (Mercedes AMG C-Coupé), Neunter:
„Es ist gut, beim Saisonfinale in Hockenheim zwei Punkte geholt zu haben. Das ist ein schöner Abschluss einer langen und aufregenden Saison. Es tut mir leid für Gary, dass er den Titel so knapp nicht gewonnen hat. Er hat heute eine starke Leistung gezeigt, die leider nicht mit der Meisterschaft belohnt wurde. Glückwunsch an BMW und Bruno Spengler, der viele Jahre ein Mitglied der Mercedes-Benz Familie war.“

Christian Vietoris (Mercedes-Benz Bank AMG C-Coupé), Zehnter:
„Platz zehn war heute leider das bestmögliche Resultat für mich. Ich hatte einen guten Start, hing danach aber lange hinter dem BMW von Martin Tomczyk fest. Dadurch verlor ich viel Zeit, was mein Rennen negativ beeinflusste. Ich denke, dass sonst durchaus ein Platz weiter vorne möglich gewesen wäre. Aber ein Punkteresultat ist ein guter Abschluss für diese Saison.“

Susie Wolff (TV Spielfilm Mercedes AMG C-Coupé), 13.:
„Ich verlasse die DTM mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich hätte mich gerne mit einem besseren Resultat als Platz 13 von meinen Fans verabschiedet, doch ich freue mich jetzt auf den neuen Abschnitt in meinem Leben. Mein Dank gilt Mercedes-Benz, die mich stets unterstützt haben.“

Roberto Merhi (Junge Sterne Mercedes AMG C-Coupé), 15.:
„Glückwunsch an Bruno Spengler und BMW zum Titelgewinn. Gary und Bruno haben sich einen spannenden Kampf bis zur letzten Runde geliefert. Mein Rennen verlief turbulent. Ich hätte meine erste DTM-Saison gerne mit einem Punkteergebnis beendet, aber das ist mir leider nicht gelungen. Schade.“

David Coulthard (DHL Paket Mercedes AMG C-Coupé), ausgefallen:
„Es war mir eine Ehre, hier vor so vielen DTM-Fans in Hockenheim mein letztes
Rennen zu fahren. Zu meinem DTM-Abschied hatte ich mir natürlich ein besseres
Resultat vorgenommen, aber die DTM ist kein Wunschkonzert, sondern Rennsport auf höchstem Niveau. Ich habe in den vergangenen drei Jahren in der DTM eine
unvergessliche, schöne Zeit erlebt – daran werde ich mich stets gerne erinnern. Danke an Mercedes-Benz, danke an unsere zahlreichen Fans.“

Robert Wickens (stern Mercedes AMG C-Coupé), ausgefallen:
„Mein Ziel war es, mit einem guten Ergebnis in die Winterpause zu gehen. Das ist mir leider nicht geglückt, daher bin ich im ersten Moment etwas enttäuscht, aber
insgesamt bin ich mit meiner Debütsaison in der DTM zufrieden. Ich habe viel gelernt und meine ersten Punkte in einem hochkarätigen Starterfeld gesammelt. Auf dieser Leistung möchte ich in Zukunft aufbauen.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef:
„Heute geht eine großartige erste DTM-Saison nach dem neuen Reglement zu Ende. Gary Paffett hat die Saison sehr stark mitgeprägt und auch das letzte Rennen, als er eine furiose Aufholjagd präsentierte – am Ende aber den Sieg nicht holen konnte. Glückwunsch an Bruno, BMW und das Schnitzer-Team zum Titelgewinn. Wir gehen mit erhobenem Haupt aus dieser grandiosen Saison und haben auch im Finale gezeigt, dass wir absolut siegfähigen Speed haben.
Brunos Sieg ist wohlverdient, was ihm als unser Fahrer bei fünf Anläufen verwehrt
blieb, schaffte er 2012 und dazu unser Glückwunsch.

Ich möchte mich bei Gary, dem Meisterschaftsdrittplatzierten Jamie Green, bei all
unseren Fahrern und unseren Teams für die geleistete Arbeit bedanken. Gerade all den hart arbeitenden Kollegen hätte ich den Titel besonders gegönnt – aber vier Punkte Differenz sind kein Grund zum Traurigsein.
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen: Wir werden 2013 noch stärker durchstarten.“

Quelle: Daimler AG