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16.09.2012

DTM: 8. Lauf, Oschersleben

Tabellenführer Gary Paffett und Jamie Green im 140. Rennen der „neuen“ DTM auf dem Podium


  • 81 Siege für Mercedes in den 140 Rennen der „neuen“ DTM seit 2000
  • Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé) und Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé) belegen beim achten Saisonlauf in Oschersleben die Plätze zwei und drei
  • Paffett bleibt mit 127 Punkten Tabellenführer, Green liegt mit 108 Punkten auf Platz drei der Meisterschaftstabelle
  • Mercedes-Benz führt seit Rennen eins in Hockenheim in allen drei Gesamtwertungen für Fahrer, Teams und Hersteller
  • Neuer Oschersleben-Rundenrekord für Mercedes Junior Roberto Merhi (Junge Sterne Mercedes AMG C-Coupé)
  • Finale mit zwei Rennen in Valencia (28.-30.09.2012) und Hockenheim (19.-21.10.2012)

DTM-Tabellenführer Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé) fuhr beim achten Saisonlauf der DTM in Oschersleben in seinem 90. DTM-Rennen auf Platz zwei. Für Paffett war es der 30. Podestplatz in seiner DTM-Karriere und der dritte in Oschersleben. Sein Teamkollege Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé) erzielte mit Platz drei seinen 20. Podiumsplatz in der DTM. Das Rennen gewann Bruno Spengler (BMW).
Insgesamt war es der 488. Podiumsplatz für Mercedes-Benz in 351 DTM-Rennen seit 1988 und der achte Podestrang in der Saison 2012.
Gary Paffett führt weiter in der Fahrerwertung der DTM mit 127 Punkten und elf Zählern Vorsprung auf Bruno Spengler (BMW / 116 Punkte). Jamie Green belegt mit 108 Punkten Platz drei. Das Team THOMAS SABO / Mercedes-Benz Bank AMG führt mit 151 Punkten die Teamwertung an. In der Herstellerwertung liegt Mercedes-Benz mit 295 Punkten an der Spitze.
Der Kanadier Robert Wickens (stern Mercedes AMG C-Coupé) stellte als Siebter sein bislang bestes DTM-Resultat vom letzten Rennen in Zandvoort ein. Christian Vietoris (Mercedes-Benz Bank AMG C-Coupé), Ralf Schumacher (Mercedes AMG C-Coupé) und Roberto Merhi (Junge Sterne Mercedes AMG C-Coupé) beendeten das Rennen auf den Positionen zwölf bis vierzehn. Susie Wolff (TV Spielfilm Mercedes AMG C-Coupé) und David Coulthard (DHL Paket Mercedes AMG C-Coupé) schieden aus.
Roberto Merhi fuhr in 1:22,752 Minuten die schnellste der 51 Rennrunden. Für den Spanier war es die erste schnellste Runde in seiner DTM-Karriere. Seit 1988 erzielten Mercedes-Benz Fahrer bei insgesamt 167 Rennen die schnellste Rennrunde, darunter sechs in Oschersleben.
Der achte Saisonlauf in Oschersleben war das 140. Rennen in der „neuen“ DTM seit dem Jahr 2000. In diesen zwölfeinhalb Jahren erzielte Mercedes-Benz 81 Siege, 62 Pole Positions und 83 schnellste Rennrunden.
Insgesamt kamen 71.000 Zuschauer am Wochenende (Fr, Sa, So) zum DTM-Rennen in Oschersleben.

Der Rennverlauf:

Der Start: Gary Paffett und Jamie Green hielten am Start die Positionen zwei und drei. Robert Wickens verbesserte sich um sechs Plätze auf Rang sieben, Christian Vietoris fuhr von Platz 16 auf Position zwölf nach vorne.
Runde 2: David Coulthard stellte sein Auto an der Box ab.
Runde 10: Paffett lag zwei Sekunden hinter dem Führenden Bruno Spengler (BMW) auf Rang zwei. Green war Dritter, Wickens Siebter und Vietoris Zehnter.
Runde 13: Das Boxenstoppfenster öffnete. Green und Susie Wolff fuhren zum ersten Reifenwechsel an die Box.
Runde 14: Erster Stopp von Ralf Schumacher.
Runde 15: Paffett bog auf Platz zwei liegend zum ersten Boxenstopp ab.
Runde 16: Wickens fuhr zu seinem ersten Stopp an der Box vor.
Runde 17: Auch Roberto Merhi holte sich erstmals einen neuen Reifensatz an der Box ab.
Runde 21: Vietoris absolviert seinen ersten Pflichtstopp.
Runde 27: Zweiter Reifenwechsel von Green.
Runde 28: Wickens kam zu seinem zweiten Stopp herein.
Runde 29: Paffett kam als Führender zu seinem letzten Pflichtboxenstopp an die Box.
Runde 31: Vietoris stoppte zum zweiten Mal.
Runde 32: Letzter Pflichtstopp von Ralf Schumacher.
Runde 34: Zweiter Reifenwechsel bei Merhi.
Runde 35: Nach den beiden Pflichtboxenstopps lagen Paffett, Green und Wickens auf den Positionen zwei, drei und sieben.
Ziel (Runde 51): Gary Paffett und Jamie Green fuhren nach 51 Runden und einer Gesamtdistanz von 188,496 km als Zweiter und Dritter über die Ziellinie. Robert Wickens belegte Position sieben.

Stimmen zum Rennen:

Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé), Zweiter:
„Mein C-Coupé war heute im Rennen wie erwartet sehr schnell und wir hatten die Chance auf den Sieg. Aber Bruno Spengler ist ebenfalls gut gefahren und machte keinen Fehler. Natürlich hätte ich in Oschersleben gerne gewonnen, aber mit dem zweiten Platz habe ich die Führung in der Meisterschaft verteidigt. Außerdem ist es schön, in meinem 90. DTM-Rennen zum 30. Mal auf dem Podium zu stehen. Vor den letzten beiden Saisonrennen in Valencia und Hockenheim liege ich elf Punkte vor Bruno und reise optimistisch zum nächsten Rennen nach Spanien.“

Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé), Dritter:
„Das ist mein 20. Podiumsplatz in der DTM und darauf bin ich sehr stolz. Das Rennen war nicht einfach für mich. Meine Pace reichte nicht ganz aus, um mit Bruno Spengler und Gary an der Spitze um den Sieg zu kämpfen. Aber im Rennverlauf wurde mein Auto immer schneller und ich konnte meinen dritten Podestplatz in dieser Saison einfahren.“

Robert Wickens (stern Mercedes AMG C-Coupé), Siebter:
„Nach meinem bislang besten DTM-Resultat in Zandvoort hatte ich mir auch für das Rennwochenende in Oschersleben eine Punkteplatzierung vorgenommen, somit bin ich mit Platz sieben sehr zufrieden. Ich hatte einen sehr guten Start und konnte mich in der ersten Kurve um sechs Positionen verbessern. Das war wie ein wahr gewordener Traum. Der Speed meines stern Mercedes AMG C-Coupés war sehr gut. Ich hoffe, dass mir beim kommenden Lauf in Valencia ein ähnlich gutes Resultat gelingt.“

Christian Vietoris (Mercedes-Benz Bank AMG C-Coupé), Zwölfter:
„Nach einem sehr guten Start hatte ich die Hoffnung, heute auch von Startplatz 16 ein gutes Punktresultat einzufahren. Doch in Oschersleben ist das Überholen schwierig und trotz aller Bemühungen kam ich nicht weiter nach vorne als Rang zwölf. Jetzt freue ich mich auf Valencia und hoffe, dort ein besseres Resultat erzielen zu können.“

Ralf Schumacher (Mercedes AMG C-Coupé), 13. Platz:
„Mein Rennen nahm bereits in der ersten Kurve keine gute Wendung. Danach versuchte ich, im Verlauf des Rennens so viele Positionen wie möglich gutzumachen, aber meine Pace war nicht gut genug. Es könnte sein, dass mein Auto am Start beschädigt wurde und ich deshalb keine schnelleren Rundenzeiten fahren konnte. Das werde ich jetzt gemeinsam mit meinen Ingenieuren analysieren.“

Roberto Merhi (Junge Sterne Mercedes AMG C-Coupé), 14. Platz:
„Das Rennen war sehr schwierig für mich. Ich hatte einen schlechten Start und gab danach alles, um Positionen gut zu machen, aber leider hatte ich mit meinem ersten Reifensatz nicht genügend Grip. Der zweite Reifensatz war deutlich besser und ich konnte gegen Ende des Rennens die Pace meines Autos zeigen. Dass mein Junge Sterne Mercedes AMG C-Coupé und ich ein besseres Resultat hätten erzielen können, zeigt meine erste schnellste Rennrunde in der DTM, die mir für mein anstehendes Heimrennen in Valencia zusätzliche Motivation verleiht.“

Susie Wolff (TV Spielfilm Mercedes AMG C-Coupé), ausgefallen:
„Das war leider ein sehr schwieriges Wochenende für mich. Nach dem enttäuschenden Qualifying lief es für mich auch im Rennen nicht viel besser. Bei einer Berührung mit einem anderen Auto habe ich mir einen Aufhängungsschaden eingefangen, danach war mein Rennen vorbei. Es stehen noch zwei Rennen an und ich möchte die Saison gerne mit zwei guten Ergebnissen beenden.“

David Coulthard (DHL Paket Mercedes AMG C-Coupé), ausgefallen:
„Mein Rennen war leider vorbei, ehe es richtig begonnen hatte. Am Start hat mich ein anderes Auto an meinem rechten Hinterrad getroffen - danach war es unfahrbar. Das ist natürlich enttäuschend, aber jetzt heißt es für mich, dieses Wochenende in Oschersleben abzuhaken und auf Valencia zu blicken, wo ich im letzten Jahr schnell unterwegs war.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef:
„Für Gary war das Rennen heute ein, zwei Runden zu kurz und so bleibt die Meisterschaft wie ein Meisterkrimi: spannend und mit offenem Ausgang. Mit elf Punkten Vorsprung in die letzten beiden Rennen zu gehen, wäre ein Drehbuch gewesen, das vor Saisonbeginn Gary so freudig wie ich unterschrieben hätte. Dieser Vorsprung ist nicht riesig, aber er ist uns lieber als ein Rückstand von gleichem Umfang.
Von drei Fahrern, die zwei Rennen vor Schluss noch Titelchancen haben, fahren zwei Mercedes. Wir führen weiterhin in allen drei Meisterschaftswertungen wie seit Rennen 1 in Hockenheim und wir alle im Team arbeiten hart, um diesen Status auch bis nach dem letzten Rennen in Hockenheim zu verteidigen.“


Quelle: Daimler AG

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