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26.08.2012

DTM: 7. Lauf, Zandvoort

Jamie Green und Gary Paffett mit den Plätzen vier und sieben – weiter Doppelführung in der Meisterschaftstabelle


  • Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé) belegte im 350. DTM-Rennen von Mercedes-Benz Platz vier und verbesserte sich auf Platz zwei der Fahrerwertung
  • Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé) bleibt mit 109 Punkten und 16 Zählern Vorsprung auf seinen Teamkollegen Green Tabellenführer
  • Mercedes-Benz führt nach sieben von zehn Rennen in allen drei Gesamtwertungen für Fahrer, Teams und Hersteller

Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé) beendete den siebten Saisonlauf der DTM in Zandvoort auf Platz vier und verbesserte sich damit in der Meisterschaftstabelle auf den zweiten Platz.  Das Rennen gewann Edoardo Mortara (Audi).
Tabellenführer Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé) belegte nach einem schwierigen Rennen Position sieben. Von Rang acht gestartet, lag Paffett auf Platz vier, als er zu Beginn der 27. Runde von Martin Tomczyk (BMW) umgedreht wurde und bis auf Rang elf zurückfiel. In den verbleibenden 16 Runden verbesserte sich der Tabellenführer um vier Positionen bis auf Platz sieben.
Paffett führt in der Fahrerwertung der DTM mit 109 Punkten und 16 Zählern Vorsprung auf seinen Teamkollegen Green, der mit 93 Punkten Zweiter ist. Das Team THOMAS SABO / Mercedes-Benz Bank AMG führt mit 133 Punkten die Teamwertung vor Mercedes AMG mit 101 Punkten an. In der Herstellerwertung liegt Mercedes-Benz mit 256 Punkten an der Spitze.
Ralf Schumacher (Mercedes AMG C-Coupé) beendete den siebten Saisonlauf in Zandvoort als Zehnter. Roberto Mehri (Junge Sterne Mercedes AMG C-Coupé) und Susie Wolff (TV Spielfilm Mercedes AMG C-Coupé) belegten die Positionen elf und zwölf. David Coulthard (DHL Paket Mercedes AMG C-Coupé), Christian Vietoris (Mercedes-Benz Bank AMG C-Coupé) und Robert Wickens (stern Mercedes AMG C-Coupé) schieden aus.
Paffett fuhr in 1:34,054 Minuten die schnellste der 43 Rennrunden. Für den Tabellenführer war es die achte schnellste Runde in seiner DTM-Karriere und die zweite in Zandvoort. Seit 1988 erzielten Mercedes-Benz Fahrer bei insgesamt 166 Rennen die schnellste Rennrunde, darunter sechs in Zandvoort und vier in dieser Saison.
Das Rennen in Zandvoort war der 350. DTM-Lauf von Mercedes-Benz. Seit dem werksseitigen Einstieg im Jahr 1988 erzielten Mercedes-Benz Fahrer 168 Siege, 111 Pole Positions und 166 schnellste Rennrunden. Mit zehn Fahrer-, dreizehn Team- und neun Markentiteln ist Mercedes-Benz die erfolgreichste Marke in der Geschichte der DTM.
Insgesamt kamen 37.000 Zuschauer am Wochenende (Fr, Sa, So) zum DTM-Rennen in Zandvoort, eine Steigerung um 27.5% im Vergleich zum Vorjahr (2011: 29.000).


Der Rennverlauf:

Der Start: Gary Paffett verbesserte sich am Start von Rang acht auf Position fünf. Jamie Green hielt Platz sechs. Das Safety Car ging nach einem Unfall in der ersten Runde auf die Strecke. Robert Wickens und Christian Vietoris schieden nach einer Kollision aus. David Coulthard fuhr vom 22. Platz auf Rang 13 nach vorne.
Runde 4: Das Safety Car bog an die Box ab. Green überholte beim Re-Start Paffett im Kampf um Platz fünf.
Runde 5: Green ging an Filipe Albuquerque (Audi) vorbei.
Runde 6: Timo Scheider (Audi) verlor auf der Start-/Zielgeraden seine Motorhaube. Das Safety Car ging erneut auf die Bahn und führte das Feld durch die Boxengasse, um eine Reinigung der Strecke zu ermöglichen.
Runde 10: Nach dem zweiten Re-Start lag Green auf Platz vier, Paffett auf Position sechs.
Runde 11: Das Boxenstoppfenster wurde geöffnet. Paffett kam als erster C-Coupé Fahrer zum Reifenwechsel an die Box.
Runde 12: Erster Boxenstopp von Green.
Runde 13: Ralf Schumacher absolvierte seinen ersten Pflichtstopp.
Runde 14: Paffett überholte Mattias Ekström (Audi) im Duell um Platz sechs.
Runde 17: Coulthard kam zum Boxenstopp herein.
Runde 20: Nach der ersten Runde der Boxenstopps lag Paffett auf Position drei. Green war Siebter und Schumacher fuhr als Zehnter zum zweiten Reifenwechsel an die Box.
Runde 22: Zweiter Pflichtstopp von Green.
Runde 23: Paffett kam als Führender zum zweiten Stopp herein. Coulthard stellte das Auto an der Box ab.
Runde 26: Roberto Merhi absolvierte seinen zweiten Stopp. Leichter Nieselregen setzte ein.
Runde 27: Paffett wurde in Kurve eins umgedreht und fiel auf Position elf zurück.
Runde 28: Green ging an Bruno Spengler (BMW) vorbei und war Fünfter.
Runde 29: Green überholte Adrien Tambay (Audi) und verbesserte sich auf Position vier.
Runde 38: Paffett passierte Dirk Werner (BMW) im Kampf um Platz neun.
Runde 39: Tabellenführer Paffett überholte auch Augusto Farfus (BMW) und lag damit auf Platz acht hinter Schumacher.
Runde 40: Paffett verbesserte sich um eine Position auf Rang sieben.
Ziel (Runde 43): Jamie Green belegte nach 43 Runden und einer Gesamtdistanz von 185,201 km Platz vier. Gary Paffett beendete das 350. DTM-Rennen von Mercedes-Benz auf Position sieben.

Stimmen zum Rennen:

Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé), Vierter:
„Das war ein ereignisreicher Nachmittag, der für mich mit dem einsetzenden Regen im Laufe des Rennens immer besser wurde. Nach meinen beiden Stopps steckte ich leider im Verkehr fest, sonst wäre mehr als der vierte Platz möglich gewesen. Jetzt gilt es, den Fokus auf die noch ausstehenden Rennen zu lenken. Mit den Plätzen 1 und 2 in der Meisterschaft haben Gary und ich eine gute Ausgangsbasis für die letzten drei Saisonläufe.“

Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé), Siebter:
„Der siebte Platz ist nicht das Ergebnis, das ich mir für das Wochenende in Zandvoort vorgenommen hatte. Die Enttäuschung darüber, dass Martin Tomczyk in mein Auto fuhr und mich umdrehte ist groß, aber immerhin konnten wir mit einer kleinen Aufholjagd in der Schlussphase den Schaden begrenzen. Auch dass ich die Fahrerwertung jetzt wieder vor Jamie anführe, gehört ebenso wie unsere gute Rennpace zu den positiven Aspekten dieses Wochenendes.“

Ralf Schumacher (Mercedes AMG C-Coupé), Zehnter:
„Die Bedingungen waren heute sehr schwierig. Jeder, der bei diesen Bedingungen keinen Fehler gemacht hat, hat großartige Arbeit abgeliefert. Als Zehnter konnte ich einen Punkt mitnehmen, somit bin ich zufrieden, auch wenn ich am Ende noch einige Plätze verloren habe.“

Roberto Merhi (Junge Sterne Mercedes AMG C-Coupé), Elfter:
„Der Sonntag verlief für mich enttäuschend. Ich habe über 43 Runden hinweg mein Bestes gegeben und es war auch ziemlich knapp, aber leider hat es am Ende nicht zu meinem ersten Punkteresultat gereicht. Immerhin ist Rang elf mein bislang bestes DTM-Ergebnis. Das gibt mir zusätzliche Motivation, es vielleicht beim nächsten Rennen in Oschersleben zum ersten Mal in die Punkteränge zu schaffen. “

Susie Wolff (TV Spielfilm Mercedes AMG C-Coupé), Zwölfte:
„Ich bin gut gestartet und hatte aufgrund der wechselhaften Bedingungen die Hoffnung auf ein gutes Rennen. Nach einer Berührung mit einem anderen Auto war die Lenkung meines C-Coupé beschädigt. Ich gab bis zum Ende des Rennens alles, doch aufgrund des Schadens konnte ich nicht mehr herausholen.“

David Coulthard (DHL Paket Mercedes AMG C-Coupé), ausgefallen:
„Wir erlebten heute aufgrund der Bedingungen ein turbulentes Rennen. Dank meiner langjährigen Erfahrung konnte ich mich zu Beginn bis auf Position 13 verbessern. Beim Re-Start verlor ich zwar einige Plätze, blieb aber dennoch optimistisch. Nach einem Kontakt mit einem anderen Auto wurde mein C-Coupé von einem Audi von hinten getroffen. Damit war das Rennen für mich beendet.“

Christian Vietoris (Mercedes-Benz Bank AMG C-Coupé), ausgefallen:
„Die Enttäuschung über meinen frühen Ausfall ist natürlich groß, denn bei diesen Bedingungen wäre von Startplatz neun ein gutes Resultat möglich gewesen. Ich bin am Start gut weggekommen, aber bei einer Berührung in Kurve drei brach meine Hinterachse, somit war mein Rennen vorzeitig beendet.“

Robert Wickens (stern Mercedes AMG C-Coupé), ausgefallen:
„Ich hatte mir heute viel vorgenommen, doch leider war das Rennen für mich vorzeitig zu Ende. Ich weiß nicht genau, was passiert ist. Ich hatte einen guten Start, aber in der dritten Kurve wurde ich von hinten getroffen. Der Kontakt war so stark, dass die Felge an meinem Auto gebrochen ist.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef:
„Gary war auf Podiumskurs und schneller als die Autos vor ihm, als er umgedreht wurde, was natürlich überhaupt nicht passieren sollte und ihn zweistellige Punkte im Vergleich zu den Verfolgern kostete.
Seine anschließende Aufholjagd zeigte Garys große Klasse und seinen Speed. Er holte so unter schlechtesten Umständen das bestmögliche Ergebnis. Für Jamie gilt das genauso, er hatte den Speed für mehr als Platz vier, verlor aber Zeit in den Boxen.
Nach sieben von zehn Rennen liegen Gary und Jamie auf Platz 1 und 2 der Meisterschaftstabelle, was eine gute Basis für die letzten drei Rennen der Saison ist.
Glückwunsch an Edoardo Mortara, Audi Sport und seine Teams zu Sieg und Podium.“


Quelle: Daimler AG