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15.08.2012

Vorschau: DTM, Nürburgring

Stimmen zum sechsten Saisonlauf auf dem Nürburgring


  • Mercedes-Benz gewann knapp die Hälfte (29 von 59 Läufen, 49,1%) aller
    DTM-Rennen auf dem Nürburgring seit 1988
  • Zu Beginn der zweiten Saisonhälfte 2012 führt Mercedes-Benz alle drei
    DTM-Meisterschaftswertungen für Fahrer, Teams und Hersteller an
  • Die DTM startet auf der 3,629 km langen Streckenvariante des
    Nürburgrings. Die Renndistanz beträgt 49 Runden (177,821 km). Die
    Pflichtboxenstopps müssen zwischen Runde 12 und 37 absolviert
    werden.

Nachfolgend Aussagen zum Saisonlauf am Nürburgring von:

Gary Paffett (31, England, THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé):

  • führt die Fahrerwertung der DTM zur Halbzeit mit 95 Punkten an
  • erzielte 2004 auf dem Nürburgring das Triple bestehend aus Pole Position,
    Sieg und schnellster Rennrunde

„Die erste Saisonhälfte verlief für mich nahezu perfekt: zwei Siege, zwei
Podestplätze und ein vierter Platz nach einer Aufholjagd von der letzten
Position - so kann es gerne weiter gehen. Mein THOMAS SABO Mercedes AMG
C-Coupé funktionierte in den ersten fünf Saisonrennen erstklassig und an
diese Performance will ich in der zweiten Hälfte anknüpfen. Ich habe das DTM Rennen auf dem Nürburgring bereits gewonnen und in den vergangenen
Jahren einige sehr gute Ergebnisse auf dieser anspruchsvollen Strecke erzielt,
auch im Nassen war ich stets schnell - und Regen ist in der Eifel bekanntlich
keine Seltenheit. Mein Sieg in der Saison 2004 liegt allerdings einige Jahre zurück, sodass ich nichts dagegen hätte, die zweite Saisonhälfte genauso zu beginnen wie die erste beim Saisonauftakt in Hockenheim - mit einem Sieg.“

Jamie Green (29, England, Mercedes AMG C-Coupé):

  • liegt nach fünf von zehn Wertungsläufen mit 69 Punkten auf Platz zwei der
    DTM-Fahrerwertung 2012
  • stand 2008 beim DTM-Rennen am Nürburgring als Dritter auf dem Podium

„Mein Saisonstart verlief gut. Jetzt möchte ich den Schwung von meinem
ersten Saisonsieg und meinem vierten Erfolg beim Saisonhighlight auf dem
Nürnberger Norisring vor der Sommerpause in die zweite Saisonhälfte
mitnehmen. Der Nürburgring ist technisch sehr anspruchsvoll und für
wechselhafte Wetterbedingungen bekannt: Normalerweise regnet es am
Nürburgring mindestens einmal pro Rennwochenende. Der Abschnitt vor der
Gegengeraden besteht aus einigen mittelschnellen Kurven, die bergab gehen -
das macht besonders viel Spaß. Ich habe am Nürburgring in der DTM erst
einmal auf dem Podium gestanden, also möchte ich in diesem Jahr gerne
meinen zweiten Podestplatz in der Eifel erzielen.“

Christian Vietoris (23, Deutschland, Mercedes-Benz Bank AMG C-Coupé):

  • stand 2009 im zweiten Lauf der Formel 3 Euro Serie als Zweiter auf dem
    Podium
  • startete 2008 und 2009 jeweils ein Mal in der Formel 3 Euro Serie auf dem
    Nürburgring von der Pole Position

„Meine zweite DTM-Saison verlief bisher ordentlich, aber ich möchte meine
Leistungen in der zweiten Hälfte steigern. Wenn wir alles auf den Punkt
bringen und Fahrer, Auto sowie Team fehlerfrei bleiben, können wir auch in
den verbleibenden Rennen gute Resultate erzielen. Der Nürburgring bietet eine
schöne Kombination aus langsamen und schnelleren Kurven. Allerdings sollte
man stets darauf achten, einen Blick auf das Wetterradar zu werfen, um nicht
vom typischen Eifelregen überrascht zu werden. Ganz besonders freue ich
mich auf die tolle Atmosphäre an der Strecke und insbesondere auf der
Mercedes-Tribüne, wo die motorsportbegeisterten Fans uns bei jedem Wetter
anfeuern.“

Ralf Schumacher (36, Deutschland, Mercedes AMG C-Coupé):

  • gewann den ersten DTM-Teamwettbewerb im Münchner Olympiastadion mit
    Jamie Green
  • siegte 2003 beim Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring

„Der Nürburgring ist für mich als Kerpener meine Heimstrecke und ich freue
mich darauf, nach dem Ende der Sommerpause wieder in mein Mercedes AMG
C-Coupé zu steigen. Mit dem Nürburgring verbinde ich viele schöne
Erinnerungen, vor allem natürlich meinen Grand Prix-Sieg im Jahr 2003 und
meine ersten DTM-Punkte in der Saison 2008. Beim DTM-Rennen im
Münchner Olympiastadion habe ich Mitte Juli gemeinsam mit Jamie den ersten
DTM-Teamwettbewerb gewonnen. Obwohl es dafür keine Punkte gab, verleiht
mir das für das Rennen in der Eifel und die zweite Saisonhälfte eine kleine
Zusatzmotivation.“

David Coulthard (41, Schottland, DHL Paket Mercedes AMG C-Coupé):

  • fuhr 2011 die schnellste Rennrunde auf dem Nürburgring
  • erzielte 1995 mit Williams und 2000 mit McLaren-Mercedes die Pole Position beim Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring

„Die zweite Hälfte der DTM-Saison beginnt auf dem Nürburgring mit einem
weiteren Highlight. Die Strecke zu Füßen der Nürburg ist weltberühmt und
äußerst anspruchsvoll – ganz besonders kommt es auf die Bremsen an. Ich hoffe, dass ich in der Eifel an das gute Resultat vom letzten Wertungslauf auf dem Norisring in Nürnberg anknüpfen kann. Platz fünf war für mein Team und
mich ein erstklassiges Ergebnis, das uns zusätzlichen Schwung für die zweite
Saisonhälfte gegeben hat.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef:

„Die zweite Saisonhälfte der DTM 2012 startet für die Serie und für Mercedes-
Benz unter erfreulichen Vorzeichen: Die aktuelle DTM ist ein
Publikumsmagnet, wie bisher großartige 35 Prozent mehr Zuschauer vor Ort
im Vergleich zum Vorjahr zeigen. Und auch das nächste Rennen auf dem
Grand Prix-Kurs des Nürburgrings - soviel steht nach den Rekord-
Vorverkaufszahlen bereits fest - wird einen neuen DTM-Zuschauerrekord
erreichen.
Von den bisher fünf Läufen gewann Mercedes-Benz mit dem neuen C-Coupé
drei und der Stern war bisher bei allen Podiumsplätzen vertreten.
Zweimal siegte Tabellenführer Gary Paffett, der Fahrer der ersten Saisonhälfte,
einmal Jamie Green, der damit beim vergangenen Rennen den zehnten
Mercedes-Norisring-Sieg in Folge holte und seinen vierten bei den letzten fünf
Norisring-Rennen.
Unsere bekannt starken Konkurrenten von Audi und BMW haben die lange
Pause seit dem Norisring zweifellos genutzt, um sich technisch, fahrerisch und
strategisch bestens für die zweite Saisonhälfte zu positionieren.
Vor uns liegt also eine sehr große Herausforderung - Halbzeitmeister ist noch
lange nicht Ganzzeitmeister. Unsere Teammitglieder lagen deshalb keineswegs auf der faulen Haut, um sich in der Sommerpause über die Führung in allen drei
Meisterschaftswettbewerben zu freuen. Vielmehr haben wir emsig
weitergearbeitet und auch umfangreich getestet. Wir freuen uns deshalb alle,
dass am Wochenende die für den Racer-Geschmack etwas lange Sommerpause
zu Ende geht, und wir wieder Gas geben und angreifen können.“

Quelle: Daimler AG

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