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14.07.2012

Samstag: DTM, München

Ralf Schumacher und Jamie Green gewinnen die Premiere des Team-Wettbewerbs


  • Ralf Schumacher (Mercedes AMG C-Coupé) und Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé) gewinnen den ersten Team-Staffelwettbewerb bei der DTM im Münchner Olympiastadion
  • Beide C-Coupé Fahrerteams im Halbfinale: Die Plätze 1 und 3 waren entsprechend des sportlichen Reglements, nachdem ein Hersteller nicht um Platz eins und zwei fahren darf, das bestmögliche Ergebnis
  • Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé) und Christian Vietoris (Mercedes-Benz Bank AMG C-Coupé) belegen Platz drei
  • Am morgigen Sonntag folgt der Einzelwettbewerb

Die beiden Mercedes-Benz DTM-Fahrer Ralf Schumacher (Mercedes AMG C-Coupé) und der Meisterschaftszweite Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé) sind die ersten Sieger beim DTM Show-Event an diesem Wochenende im Münchner Olympiastadion. Schumacher und Green besiegten im Finale des in diesem Jahr erstmals ausgetragenen Team-Staffelwettbewerbs die Audi-Piloten Adrien Tambay und Timo Scheider. Beide C-Coupé Fahrerteams erreichten das Halbfinale des Wettbewerbs, mussten in diesem aber laut Reglement gegeneinander antreten. Der Meisterschaftsführende Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé) und Christian Vietoris (Mercedes-Benz Bank AMG C-Coupé) gewannen im Rennen um Platz drei gegen Dirk Werner und Joey Hand (beide BMW).

Die DTM fährt in diesem Jahr zum zweiten Mal bei einem Show-Event im Münchner Olympiastadion. Gesamtsieger der Premieren-Veranstaltung im letzten Jahr war Bruno Spengler in der Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse. Die Fahrer treten an diesem Wochenende auf zwei synchron gespiegelten, jeweils 614 Meter langen Bahnen gegeneinander an. Neue Auslaufzonen im Außenbereich sorgen für mehr Sicherheit. Am Sonntag (ab ca. 14:15 Uhr live in der ARD) treten die Fahrer im K.o.-Modus im Einzelwettbewerb gegeneinander an und ermitteln den Gesamtsieger.

Der Modus: Alle DTM-Fahrer einer Marke traten am Samstag zunächst zu einem markeninternen Qualifying an. Die Startreihenfolge der Marken erfolgte in umgekehrter Reihenfolge zum Stand der Herstellerwertung, die Mercedes-Benz nach fünf von zehn Wertungsläufen anführt. Die vier besten Fahrer eines Herstellers erreichten das Viertelfinale. Für dieses bildete jede Marke je zwei Staffelteams: der schnellste und der viertschnellste Fahrer des Qualifyings fuhren in Team 1, der zweit- und drittschnellste Pilot in Team 2 des Herstellers. Im Viertelfinale traten die Teams im Ausscheidungsmodus für zwei mal drei Runden gegeneinander an - neben den Gewinnern der ersten drei Duelle erreichte auch ein „Lucky Loser“ (das schnellste der ausgeschiedenen BMW-Teams) das Halbfinale, das über zwei mal vier Runden ausgetragen wurde. Im Finale fuhren die beiden besten Teams vier mal drei Runden.

Qualifying: Christian Vietoris (Mercedes-Benz Bank AMG C-Coupé) fuhr in 2:22.751 Minuten die schnellste Zeit der acht Mercedes-Benz DTM-Fahrer. Sein Staffel-Teamkollege war Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé / 2:23.579). Das zweite Mercedes-Benz Staffel-Team bildeten Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé / 2:22.755) und Ralf Schumacher (Mercedes AMG C-Coupé / 2:23.084). Robert Wickens (stern Mercedes AMG C-Coupé / 2:24.227), Roberto Merhi (Junge Sterne Mercedes AMG C-Coupé / 2:25.058), David Coulthard (DHL Paket Mercedes AMG C-Coupé / 2:26.499) und Susie Wolff (TV Spielfilm Mercedes AMG C-Coupé / 2:27.820) gehen im Einzelwettbewerb am Sonntag wieder an den Start.

Viertelfinale: Im zweiten Viertelfinale traten Green und Schumacher gegen das Audi-Duo Mattias Ekström und Miguel Molina an. Die beiden Mercedes AMG C-Coupé Fahrer gewannen nach zwei mal drei Runden mit drei Sekunden Vorsprung. Das Mercedes-Benz Team 1 mit Vietoris und Paffett siegte im letzten Viertelfinale gegen Joey Hand und Dirk Werner (beide BMW) mit 2,7 Sekunden Vorsprung.

Halbfinale: Im Halbfinale trafen gemäß Reglement die beiden Mercedes-Benz Fahrerteams aufeinander. Schumacher und Green setzten sich in einem spannenden Rennen mit neun Zehnteln Vorsprung gegen Paffett und Vietoris durch und zogen ins Finale ein.

Dritter Platz: Vietoris und Paffett gewannen im Rennen um Platz drei mit sieben Zehnteln Vorsprung gegen das BMW-Team von Joey Hand und Dirk Werner.

Finale: Schumacher und Green siegten in einem spannenden Finale nach zwölf Runden und drei Wechseln gegen die Audi-Piloten Adrien Tambay und Timo Scheider.


Stimmen zum Staffel-Wettbewerb:

Ralf Schumacher (Mercedes AMG C-Coupé), Sieger:
„Das war ein perfekter Tag für uns. Die Starts sind mir heute besonders gut gelungen und die Rennen im Stadion haben richtig Spaß gemacht. Bei der neuen Streckenführung haben die Veranstalter sehr gute Arbeit geleistet. Sie ist eindeutig ein Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr – das Griplevel ist sehr gut und auch die Idee eines Staffelwettbewerbs finde ich klasse.“

Jamie Green (Mercedes AMG C-Coupé), Sieger:
„Der Wettkampf heute hat viel Spaß gemacht. Nach meinem ersten Saisonsieg beim letzten Wertungslauf auf dem Norisring in Nürnberg ist der Gewinn des Staffel-Wettbewerbs hier im Münchner Olympiastadion die perfekte Fortsetzung. Ralf und ich waren ein starkes Mercedes AMG Team – so kann es morgen im Einzelwettbewerb gerne weitergehen.“

Christian Vietoris (Mercedes-Benz Bank AMG C-Coupé), Dritter:
„Es war ein tolles Gefühl, vor dieser Kulisse unter dem Zeltdach des Münchner Olympiastadions zu fahren und das kleine Finale zu gewinnen. Natürlich hätte ich gerne im Finale gestanden und dieses gewonnen, aber es hat leider nicht sollen sein. Ich fühle mich wohl auf dieser Strecke, auf der es besonders wichtig ist, das Risiko richtig einzuschätzen. Morgen greife ich im Einzelwettbewerb wieder voll an.“

Gary Paffett (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé), Dritter:
„Der dritte Platz ist ein gutes Ergebnis, auch wenn natürlich Platz eins mein Ziel gewesen ist. Wir waren heute sehr konkurrenzfähig, obwohl auf dieser Strecke das Fahren völlig anders ist als auf einer normalen Rennstrecke. Hier ist eine ganz andere Technik gefragt. Der Tag hat viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das Einzelfahren am Sonntag.“

Robert Wickens (stern Mercedes AMG C-Coupé), Vorrunde:
„Im Münchner Olympiastadion zu fahren, ist eine neue und atemberaubende Erfahrung für mich. Man steht auf der Start/Ziel-Linie und es fühlt sich wie eine Ewigkeit an, bis es endlich losgeht - dann steigen das Adrenalin und die Aufregung. Mein Run hat viel Spaß gemacht, auch wenn meine Zeit nicht gut genug war, um in die nächste Runde zu gelangen. Ich werde alles geben, um morgen weiter zu kommen. “

Roberto Merhi (Junge Sterne Mercedes AMG C-Coupé), Vorrunde:
„Die Vorrunde verlief enttäuschend für mich. Mein Start war nicht perfekt, aber das war nicht der ausschlaggebende Grund für das Ausscheiden, viel mehr fehlte mir leider etwas Traktion. Für das Show-Event in München gibt es zwar keine Meisterschaftspunkte, aber natürlich wollte ich den Fans noch ein paar mal öfter eine gute Show liefern. Zum Glück gibt es morgen eine weitere Chance für mich.“

David Coulthard (DHL Paket Mercedes AMG C-Coupé), Vorrunde:
„Die Atmosphäre im Münchner Olympiastadion ist einzigartig. Natürlich hätte ich gerne an der Staffelphase des Wettbewerbs teilgenommen, aber meine Zeit hat leider nicht gereicht, um eine Runde weiterzukommen. Das ist enttäuschend, aber morgen ist ein neuer Tag und eine neue Chance.“

Susie Wolff (TV Spielfilm Mercedes AMG C-Coupé), Vorrunde:
„Der Start ist im Olympiastadion im Vergleich zu einer normalen Rennstrecke völlig anders. Man fährt mit relativ kalten Reifen und Bremsen los, dennoch ist mir der Start gut gelungen. Leider konnte ich den Performance-Level bis zum Ende der Runde nicht halten, somit hat es für mich nicht gereicht, um unter die schnellsten Vier zu gelangen. Ich hoffe, dass morgen mehr drin ist. “

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef:
„Das perfekte Ergebnis für unsere vier Fahrer und ihr HWA-Team. Gerhard Ungar und seine Techniker- und Mechaniker-Mannschaft haben unsere Mercedes AMG C-Coupés bestens auf die Herausforderungen dieses prestigeträchtigen Stadionrennens im Münchner Olympiapark - unmittelbar vor den Werkstoren unseres Wettbewerbers BMW – eingestellt.
Ralf Schumacher und Jamie Green waren die Besten von allen und gewannen den samstäglichen Teamwettbewerb.
Mit Platz drei holten Meisterschaftsleader Gary Paffett und Christian Vietoris für Mercedes das bestmögliche Ergebnis, das ein Hersteller bei diesem Wettbewerb erzielen kann, weil er laut dem gültigen sportlichen Reglement nicht um Platz eins und zwei fahren darf, um so allen drei Marken so lange wie möglich Siegchancen einzuräumen. Timo Scheider und Adrien Tambay unterlagen im Finale in ihren Audi knapp um weniger als drei Zehntelsekunden. Die beste BMW-Paarung Dirk Werner und Joey Hand lief auf Rang vier ein. Vier Plätze, drei Marken, das zeigt wie eng und wie hart umkämpft das Rennen im Stadion ist, von Showrennen kann also nicht die Rede sein. Hier herrscht der echte Wettbewerb, der nicht minder hart ausgetragen wird wie am Noris- oder am Nürburgring.
Glückwunsch an Ralf Schumacher und Jamie Green für ihren überzeugenden Sieg – offensichtlich muss man nur Mauern aufstellen, und schon ist Ralf unschlagbar schnell – siehe Norisring vor 14 Tagen, als ihn in Führung liegend ein ausgesprochen seltenes technisches Problem bremste.
Gary Paffett und Christian Vietoris machten unser Mercedes- und HWA-Traumergebnis perfekt: Alle vier HWA-Fahrer auf den bestmöglichen vier Plätzen.
Das gibt Ansporn für morgen, und ich denke, wir sollten auch für den Einzelwettbewerb gut aufgestellt sein und trotzdem unterschätzen wir unsere Rivalen nicht.
Danke an alle, die so hart für diesen Wettbewerb im Münchner Olympiagelände gearbeitet haben, an die ITR, den DMSB, an die fleißige und innovativ denkend und handelnde Betreibergesellschaft Olympiapark.
Dieser DTM-Wettbewerb passt bestens zu einer Stadt, die wettbewerbsfähig sein will.“


Quelle: Daimler AG