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01.10.2011

DTM Qualifying, Valencia

Renger van der Zande und David Coulthard starten erstmals aus Reihe zwei


  • Renger van der Zande (stern AMG Mercedes C-Klasse) startet in seinem neunten DTM-Rennen erstmals aus Reihe zwei
  • Bestes Qualifying-Ergebnis für David Coulthard (Deutsche Post AMG Mercedes C-Klasse) in der DTM
  • Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse) als Zwölfter eine Startreihe hinter seinem Meisterschaftsrivalen Martin Tomczyk (Audi)
  • Platz fünf und zehn durch eine Zehntelsekunde getrennt

 
 
Renger van der Zande (stern AMG Mercedes C-Klasse) startet beim neunten Saisonlauf der DTM 2011 am Sonntag in Valencia (Start: 14:00 Uhr, ab 13:45 Uhr live in der ARD) als bester Mercedes-Benz Pilot von Startplatz drei. Der DTM-Neuling fuhr im Einzelzeitfahren zum Abschluss des Qualifyings eine Zeit von 1:31.173 Minuten. Mattias Ekström (Audi / 1:30.608 Minuten) startet von der Pole Position.
 
 
David Coulthard (Deutsche Post AMG Mercedes C-Klasse / 1:31.338 Minuten) beginnt sein 20. DTM-Rennen am Sonntag von Startplatz vier - damit verbessert er sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis in der DTM aus Schanghai 2010 um zwei Plätze.
 
 
Gary Paffett (THOMAS SABO AMG Mercedes C-Klasse / 1:30.297 Minuten) startet den vorletzten Saisonlauf von Position neun. Jamie Green (AMG Mercedes C-Klasse / 1:30.602 Minuten) und Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse / 1:30.621 Minuten) gehen von den Startplätzen elf und zwölf ins Rennen. Ralf Schumacher (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse) fuhr in 1:30.304 Minuten die zehntbeste Zeit des dritten Qualifyings, startet das Rennen aufgrund einer Zurückversetzung aus Oschersleben aber von Platz 13. Die Plätze fünf und zehn waren nur durch eine Zehntelsekunde getrennt.
 
 
Qualifying, Teil 1
Gary Paffett fuhr als bester C-Klasse Fahrer in 1:30.052 Minuten die drittbeste Zeit des ersten Qualifying-Abschnitts. Maro Engel (GQ AMG Mercedes C-Klasse / 1:30.583 Minuten), Christian Vietoris (Junge Sterne AMG Mercedes C-Klasse / 1:30.587 Minuten) und Susie Stoddart (TV Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse / 1:30.739 Minuten) belegten die Positionen 15, 16 und 18.
 
 
Qualifying, Teil 2
Die zweite Qualifying-Session wurde nach einem Dreher von Edoardo Mortara (Audi) abgebrochen. Alle noch verbliebenen Fahrer erreichten den dritten Qualifying-Abschnitt.
 
 
Stimmen zum Qualifying:
 
 
Renger van der Zande (stern AMG Mercedes C-Klasse), 3. Platz (1:31,173):
"Es ist ein tolles Ergebnis für mich, in die vierte Qualifying-Session gekommen zu sein. Ich bin eine sehr gute Runde gefahren und die Rundenzeit spricht für sich selbst, wir haben im Laufe des Qualifyings mehr Grip gefunden und uns im Vergleich zu den Freien Trainings gesteigert. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, an der Spitze mitzufahren. Hoffentlich kann ich bald noch öfter so weit vorne mitmischen."
 
 
David Coulthard (Deutsche Post AMG Mercedes C-Klasse), 4. Platz (1:31,338):
"Das Einzelzeitfahren am Ende des Qualifyings war eine neue, aber schöne Erfahrung für mich. Es war nicht ganz einfach, mich darauf einzustellen - denn es ist einige Zeit her, dass ich nur einen Versuch in der Qualifikation hatte. Natürlich freue ich mich sehr über den vierten Startplatz. Von dieser Position ist ein gutes Rennen möglich."
 
 
Gary Paffett (THOMAS SABO AMG Mercedes C-Klasse), 9. Platz (1:30,297):
"Das Wetter und die Temperaturen sind hier extrem schwierig. Das Auto rutschte im Qualifying sehr stark und es war nicht einfach, mit den Reifen eine perfekte Runde hinzubekommen. Insgesamt ist das Ergebnis enttäuschend, denn ich hatte einen guten Speed. Leider machte ich in Q3 einen kleinen Fehler, der mich Zeit gekostet hat."
 
 
Jamie Green (AMG Mercedes C-Klasse), 11. Platz (1:30,602):
"Das war offensichtlich kein gutes Qualifying für mich, leider war ich nicht schnell genug, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Die Balance des C-Klasse war gut, aber in jeder Runde unterlief mir ein kleiner Fehler - das hat mich Zeit gekostet. Der elfte Platz ist enttäuschend, aber das ist Motorsport."
 
 
Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse), 12. Platz (1:30,621):
"Das Qualifying verlief nicht wie erwünscht für mich. Ich habe mein Bestes gegeben, aber eine schnellere Rundenzeit war leider nicht möglich. Wir werden jetzt mit dem Team analysieren, woran es gelegen hat. Morgen ist ein neuer Tag. Im Rennen wollen wir versuchen, das Feld von hinten aufzurollen. In Spielberg bin ich in dieser Saison von Startplatz zwölf noch bis auf Position vier nach vorne gefahren - es ist also morgen noch viel drin."
 
 
Ralf Schumacher (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse), 13. Platz (1:30,304):
"Das Ergebnis ist nicht, was ich erwartet hatte. Ich wollte hier vorne mitfahren, aber das war heute leider nicht möglich. Die Longruns waren zumindest vielversprechend, von daher hoffen wir, morgen im Rennen besser auszusehen."
 
 
Maro Engel (GQ AMG Mercedes C-Klasse), 15. Platz (1:30,583):
"Platz 15 ist kein guter Startplatz, vor allem da ich mit höheren Erwartungen nach Valencia gereist bin. Ich habe bereits das ganze Wochenende mit dem Auto zu kämpfen. Der Grip ist sehr gering und das Auto war sehr schwierig zu fahren. So bekam ich keine ordentliche Runde zustande. Ich werde im Rennen alles geben, aber es wird von meiner Startposition aus sicherlich nicht einfach."
 
 
Christian Vietoris (Junge Sterne AMG Mercedes C-Klasse), 16. Platz (1:30,587):
"Ich hatte mir zwar mehr erhofft, allerdings bin ich auch im letzten Rennen in Oschersleben von Startplatz 17 in die Punkte gefahren. Ein ähnlich gutes Ergebnis erhoffe ich mir auch morgen im Rennen. Wichtig sind ein guter Start, perfekte Boxenstopps und die richtige Strategie."
 
 
Susie Stoddart (TV Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse), 18. Platz (1:30,739):
"Der 18. Startplatz ist ein unbefriedigendes Ergebnis. Ich hatte mir mehr erhofft, aber ich hatte zu viel Übersteuern, ansonsten hätte ich näher an meinen Teamkollegen dran sein können. Im Rennen werde ich alles geben und versuchen, so weit wie möglich nach vorne zu kommen."
 
 
Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef:
"Renger und David waren hier gut unterwegs und fuhren ihre C-Klassen Jahreswagen in Startreihe zwei. Nachdem Martin Tomczyk als Elfter nicht gerade stark war, nutzten wir die Chance mit Bruno leider nicht, vor Tomczyk zu fahren - 68 Tausendstel-Sekunden fehlten dazu. Jetzt werden wir morgen versuchen, nach vorne zu kommen und mit Bruno mehr Punkte zu machen. Platz fünf und Platz zehn sind durch ein Zehntel getrennt, was erneut zeigt, wie hoch die Dichte im aktuellen DTM-Feld ist. Das Rennen morgen kann viele Überraschungen bieten und Brunos Meisterschaftschancen sind nach seinem Dämpfer-Malheur beim letzten Rennen, das die Tabellenspitze kostete, absolut intakt."

 

Quelle: Daimler AG