Das DTM Mercedes AMG C-Coupé

  • Mercedes-Benz startet auch in der DTM-Saison 2014 mit dem DTM Mercedes AMG C-Coupé auf Basis des Mercedes-Benz C-Klasse Coupés
  • DTM Mercedes AMG C-Coupé ist Nachfolger des erfolgreichsten DTM-Fahrzeugs aller Zeiten, der AMG Mercedes C-Klasse (85 Siege in 159 Rennen)
  •  Sicherheitskonzept mit optimiertem Kohlefaser-Monocoque, Überrollkäfig und Crash-Absorbern

Mercedes-Benz setzt in der Saison 2014 sieben Fahrzeuge vom Modell DTM Mercedes AMG C-Coupé ein. Das auffälligste Merkmal des 2014er DTM Mercedes AMG C-Coupés ist der neue Kühlergrill, der sich am Design des AMG-Serienmodells orientiert. Das Auto wurde im September 2011 im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt vorgestellt. Gary Paffett und Jamie Green erzielten beim Debütrennen des neuen DTM-Autos von Mercedes-Benz in Hockenheim 2012 einen Doppelsieg. Insgesamt holte das DTM Mercedes AMG C-Coupé in seinen ersten beiden DTM-Saisons 18 Podiumsplätze, darunter fünf Siege.

Das DTM Mercedes AMG C-Coupé ist der Nachfolger der AMG Mercedes C-Klasse, die mit 85 Siegen in 159 Rennen das erfolgreichste Fahrzeug in der 30-jährigen Geschichte der DTM ist. Entwicklung, Konstruktion und Bau des DTM Mercedes AMG C-Coupés begannen im Juni 2010 bei der HWA AG. Der Zusammenbau des ersten Chassis fand im Juni 2011 statt, die Fertigstellung des ersten Fahrzeugs erfolgte im August, der erste Test Anfang September mit Gary Paffett auf dem Lausitzring. Am 1. März 2012 wurden die DTM-Fahrzeuge der drei teilnehmenden Hersteller vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) homologiert und damit weite Teile der Entwicklung eingefroren.

Das DTM Mercedes AMG C-Coupé wurde nach einem verbesserten Sicherheitskonzept entworfen, dessen Herzstück eine innovative Sicherheitszelle ist. Dazu zählen ein optimiertes Monocoque aus Kohlefaser sowie ein Überrollkäfig aus hochfestem Stahl. Um den Fahrer bei einem Unfall besser zu schützen, wurden alle sicherheitsrelevanten Komponenten wie Feuerlöschsystem und Tank ins Kohlefaser-Chassis integriert. Außerdem ist jedes Fahrzeug mit sechs Crash-Absorbern versehen, die den Fahrer zusätzlich vorne, hinten und an den Seiten schützen. Diese Crash-Elemente aus Kohlefaser (vorne und hinten: 61 cm, seitlich: 30 cm) bauen die Energie bei einem Einschlag schrittweise ab, sodass der Pilot nicht zu hohen Verzögerungskräften ausgesetzt wird. Parallel leiten andere Bauteile die auftretenden Kräfte gezielt weiter. Das Sicherheitskonzept wurde gemeinsam vom Rechteinhaber und Vermarkter ITR e.V., dem DMSB und den drei Herstellern Audi, BMW und Mercedes-Benz entwickelt. Der DMSB rief zur Überprüfung des DTM-Sicherheitskonzeptes ein Testprogramm ins Leben, das von der unabhängigen Sachverständigen-Organisation DEKRA durchgeführt und analysiert wurde. Die seitlichen Crash-Strukturen halten beim Drücktest einer Belastung von 360 Kilo-Newton stand. Dabei wirken 36 Tonnen auf die seitliche Monocoque-Wand ein – das entspricht ungefähr dem Gewicht von 31 Kleinwagen.

Das Monocoque ist eines von etwa 50 Einheitsbauteilen, die an den Autos aller drei Premium-Hersteller gleich sind. Dazu zählen Bereiche wie die Bremsen, das Getriebe, die Kardanwelle, die neue Wippenschaltung, der Tank oder der Heckflügel. Mit dieser Maßnahme werden die Kosten gesenkt, ohne den Entwicklungsspielraum der Hersteller bei der Aerodynamik, dem Fahrwerk oder dem Motor einzuschränken. Somit können die engagierten Hersteller ihre technische Kompetenz unter Beweis stellen und gleichzeitig kosteneffizient agieren. Insgesamt machen die Einheitsteile rund fünf Prozent aller Bauteile des Autos aus. Das DTM Mercedes AMG C-Coupé basiert auf dem Mercedes-Benz C-Klasse Coupé, das im Sommer 2011 Weltpremiere feierte. Das C-Klasse Coupé komplettiert die meistverkaufte Baureihe von Mercedes-Benz und wird mit einer Auswahl von fünf Motoren, zwei Diesel- und drei Benzinaggregaten, mit einer Bandbreite zwischen 115 kW (156 PS) und 225 kW (306 PS) angeboten. Gefertigt wird das C-Klasse Coupé im Mercedes-Benz Werk Bremen. Es wird als viertes Modell – eine Neuheit für Daimler – zusammen mit Limousine und T-Modell sowie dem GLK auf einer Fertigungslinie hergestellt.

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